Online-Umsätze steigern mit Kategorieseiten (Headerbild)

 

Wie Sie mit Kategorieseiten mehr Shop-Besucher bekommen

Kategorieseiten sind aus den meisten Online-Shops kaum wegzudenken. Sie sollen Nutzern, die sich für die jeweilige Produktkategorie interessieren, dabei helfen, die Produkte zu vergleichen und eine Auswahl zu treffen – wie vor einem Supermarktregal. Doch was, wenn dieses „Regal“ von kaum jemandem gefunden wird?

Wenn Sie möchten, dass die Produktkategorieseiten Ihres Online-Shops gut in Google und anderen Suchmaschinen ranken und neue Kunden anziehen, gibt es ein paar Maßnahmen, die Ihnen genau dabei helfen.

In diesem Artikel werden wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Kategorieseiten in 7 Schritten optimieren können – und verraten Ihnen nebenbei ein paar Tricks, die wir in unserer jahrelangen Erfahrung als SEO-Agentur in Düsseldorf gesammelt haben.

Sie haben einen Online-Shop und möchten Ihre Rankings verbessern? Geeigneten Interessenten erstellen wir auf Anfrage einmalig eine kostenlose Kategorieseite. Testen Sie aus, wie sich Ihre Rankings anschließend verbessern!

Inhalt

    Was sind Kategorieseiten?

    Produktkategorieseiten: erster sichtbarer Bereich mit Header-Leiste, Überschrift, Einleitung, den obersten Produkten und eventuelle Seiten-Widgets

    Eine Kategorieseite stellt eine Übersichtsseite zu einem bestimmten Thema dar, indem sie dieses umfassend behandelt und so als Hub-Seite agiert. Im Falle von Online-Shops erfüllen Kategorieseiten oft die Funktion von Übersichtsseiten für die jeweils zur Kategorie gehörigen Produkte.

    Zuweilen sind diese Produktübersichten auch einem weiteren Seitentypus untergeordnet, den sogenannten Verteilerseiten. Gerade in größeren Shops können diese dazu dienen, ein übergeordnetes Thema (beispielsweise „Herrenbekleidung“) zu behandeln und auf die einzelnen Unterkategorien (wie „Herrenhemden“) zu verlinken.

    Im Folgenden befassen wir uns mit beiden Typen – den Produktkategorieseiten sowie auch den Verteilerseiten in Online Shops – und zeigen, wie man diese so optimieren kann, dass sie möglichst viele Besucher aus Google anziehen und zu mehr Kaufabschlüssen führen.

    Warum Kategorieseiten für Online-Shops so wichtig sind

    Wie bereits oben erwähnt dient eine Kategorieseite innerhalb eines Online-Shops als Produktübersicht für alle angebotenen Waren in der jeweiligen Kategorie. Technisch gesehen ist es in erster Linie eine vorsortierte Produktliste – aber ansprechender aufbereitet und mit hilfreichen Informationen und Funktionen.

    Aber warum weiterer Aufwand, wenn die meisten Shopsysteme bereits vorsortierte Übersichtsseiten und weitere Filtermöglichkeiten anbieten?

    Deshalb:

    Nur wegen der gelisteten Produkte allein wird Ihre Seite noch nicht viele Besucher anziehen.

    Was Sie brauchen, ist eine gute Suchmaschinenoptimierung Ihres Shops. Hierzu gehört eine sinnvolle Indexierungsstrategie, technische Optimierungen sowie weitere hilfreiche Seitenelemente wie eine zielführende Navigation.

    Vor allem brauchen Ihre Kategorieseiten gute SEO-Texte, welche die Relevanz Ihrer Seiten für Google stärkt und so zu mehr Besuchern aus der Suchmaschine führen!

     

    Die Erfolge solcher Maßnahmen können sich sehen lassen! Allein der Einsatz suchmaschinenoptimierter Texte in diesem Beispiel-Shop hat die Sichtbarkeit der Produktübersichtsseiten stark erhöht:

    Der Sistrix-Sichtbarkeitsindex (basierend auf Google-Rankings zu relevanten Keywords) entwickelte sich für diesen Beispiel-Shop nach der Optimierung der Kategorieseiten sehr positiv.

    Bis zu 20 % mehr Besucher kommen seit den Optimierungen über die optimierten Kategorieseiten.

    Daneben sind auch die Präsentation und die Sortierung der Produkte und die Beachtung der Customer Journey für die Entwicklung der Kaufabschlüsse von entscheidender Bedeutung.

     

    Wann sollte man Kategorieseiten einsetzen?

    Wenn Sie regelmäßige Artikel in Ihrem Online-Shop anbieten, die sich aufgrund von Gleichartigkeit, bestimmten Anwendungsgebieten oder dergleichen in verschiedenen Kategorien gruppieren lassen, kann der Einsatz von Kategorieseiten sinnvoll sein.

    Wichtig aus aus SEO-Sicht aber vor allem die Frage, ob sich ein geeignetes Keyword für diese Kategorien ermitteln lässt. Nur wenn dies bejaht werden kann, lassen sich mit suchmaschinenoptimierten Kategorieseiten neue Besucher als Google abholen.

    Für Online-Shops ist die Einteilung in Produktkategorien und deren Optimierung eigentlich immer sinnvoll.

     

    Die wichtigsten Aufgaben von Kategorieseiten in einem Online-Shop

    Die Aufgaben von Produktübersichtsseiten in einem Shop lassen sich wie folgt zusammenfassen:

    • Neue Kunden: mehr Seitenbesucher aus Suchmaschinen abholen
    • Übersichtlichkeit: die wichtigsten Produkte ganz oben präsentieren
    • Höhere Verkaufschancen: alternative & ergänzende Produkte anbieten
    • Customer Journey: Navigation innerhalb des Shops vereinfachen

    Meistens haben die Keywords der übergeordneten Seiten ein höheres Suchvolumen – so lassen sich mehr Nutzer abholen als mit den einzelnen Produktseiten.

     

    Die Herausforderung: Zufriedenstellung unterschiedlicher Such-Typen

    Die entscheidende Herausforderung bei Kategorieseiten ist es, nicht nur gut zu ranken, sondern auch verschiedene Zielgruppen zugleich überzeugen.

    Wir unterscheiden hier generell zwischen 2 Such-Typen, die zufriedengestellt werden müssen:

    Kunden, die wissen, was sie wollen

    Dieser Such-Typ hat bereits ein klares Bild im Kopf, was er kaufen möchte, beispielsweise eine bestimmte Marken-Uhr. Egal, ob er über die Startseite oder direkt über Google kommt: der Weg hin zum Produkt ist relativ geradlinig, wichtig sind ihm vor allem die Vergleichbarkeit von Preisen, Lieferzeiten und Bewertungen. Entscheidend ist für diesen Typ also eine übersichtliche Produktkategorieseite.

    Kunden, die herumstöbern

    Der andere Such-Typ ist sich noch nicht sicher, was er kaufen möchte. Vielleicht interessiert er sich generell für eine übergeordnete Produktkategorie (beispielsweise Elektrogeräte) oder sucht nach einem Geschenk für jemand anderen. Hier gilt es, übersichtlich durch den Shop zu leiten, die verschiedenen Kategorien übersichtlich darzustellen und Kaufanreize zu geben. Für diesen Typ braucht es mitunter sogenannte Verteilerseiten.

    Verteilerseiten: sinnvolle Gliederung für größere Shops

    Eine Verteilerseite listet die zu ihr gehörenden Kategorieseiten und rankt gegebenenfalls zu eigenen Keywords

    Gerade bei größeren Shops müssen Produkte zuweilen in Ober- und Unterkategorien eingeteilt werden. Zum einen, um zu den verschiedenen Keywords ranken zu können, zum anderen, um eine gewisse Übersichtlichkeit entlang der Customer Journey zu bewahren.

    Vor allem Kunden, die herumstöbern, kommen oft zuerst auf die übergeordneten Verteilerseiten. Von diesen können sie dann auf die einzelnen Unterkategorien verteilt werden.

    Verteilerseiten haben für größere Shops gleich mehrere Vorteile:

    • Sichtbarkeit: Der Shop kann zu weiteren Keywords ranken
    • Cross-Selling: Es können Anregungen für weitere passende Produkte platziert werden
    • Indexierung: Der Crawler kann die Unterseiten besser einem Thema zuordnen

    Auch Verteilerseiten können gezielt optimiert werden, sie unterscheiden sich von ihren Unterkategorien dabei meist nur im ersten sichtbaren Bereich („above the fold“). Statt einer Auflistung der angebotenen Produkte werden hier ganz einfach die zugehörigen Unterseiten verlinkt.

    Gegebenenfalls können hier aber auch Sonderangebote oder wichtige Marken prominent dargestellt und verlinkt werden.

    Der Weg bis zu einer Produktdetailseite sollte jedoch stets möglichst kurz gehalten werden!

    Im Idealfall sollte deine Website maximal 2-3 Unterordner haben. Nicht nur, um die Besucher schnell zum Ziel zu führen – auch für das Google-Ranking der Zielseiten ist ein solcher Aufbau von Vorteil.

    Auf URL-Ebene sollten die Kategorieübersichtsseiten den Verteilerseiten untergeordnet werden - auf der Ebene darunter sollten dann die Produktseiten kommen, um die Ordnerstruktur möglichst flach zu halten

    Kategorieseiten optimieren in 7 Schritten

    Legen wir mit der Optimierung Ihrer Kategorieseiten los! Zunächst sollten Sie natürlich über einen Online-Shop verfügen. Geeignete Systeme sind beispielsweise:

    • Magento
    • Shopify
    • WooCommerce
    • Shopware

    Am wichtigsten ist, dass Sie gleich zu Beginn die ideale Struktur für Ihren Shop festlegen. Hier entscheidet sich auch bereits, ob übergeordnete Verteilerseiten für Sie sinnvoll sind oder nicht.

     

    1. Relevante Produktkategorien identifizieren

    Starten Sie damit, Ihre angebotenen Produkte in sinnvolle Kategorien einzuteilen. Passende Merkmale für eine solche Einteilung können sein:

    • Gleichartigkeit
    • Ein gemeinsames Anwendungsgebiet
    • Die gleiche Zielgruppe
    • Oder einfach ein gemeinsames Keyword

    Vor allem der 4. Punkt ist entscheidend: das Keyword! Für eine gute Suchmaschinenoptimierung sollten Sie nun als erstes alle relevanten Keywords mitsamt ihrem jeweiligen Suchvolumen auflisten.

    Legen Sie sich hierzu am besten gleich eine Excel-Tabelle an. Die werden Sie im weiteren Verlauf noch brauchen und erweitern.

    Beispiel-Tabelle mit Keywords im Bereich "Damenmode", eingeteilt in Kategorien

    2. Mögliche Suchintentionen beachten

    Prüfen Sie nun genau, ob die ermittelten Keywords auch zur Suchintention passen. Dafür können Sie einfach zu jedem Keyword selbst eine Google-Suche starten.

    Achten Sie genau darauf, welche Seiten angezeigt werden. Handelt es sich um Shops mit ähnlichen Produkten, liegen Sie bereits richtig – bei der Gelegenheit sollten Sie sich auch gleich notieren, wie Ihre Wettbewerber ihre Übersichtsseiten inhaltlich aufbereiten.

     

    Sollten hingegen andere Seitentypen wie Blogartikel oder Seiten mit Dienstleistungen angezeigt werden, sollten Sie Ihr Keyword gegen ein passenderes austauschen.

    Unterschiedliche Suchintentionen bei der Suche nach "naturfasern kleidung": es ranken Kategorieseiten, aber auch Ratgeber

    Stand 2021 gibt es aus Googles Sicht 9 mögliche Suchintentionen:

    • informational“: es wird nach Informationen bzw. Wissen gesucht
    • transactional“: der Suchende möchte etwas tun, beispielsweise etwas herunterladen
    • commercial“: wie „transactional“, nur mit konkreter Kaufabsicht
    • brand“: es wird direkt nach der Marke gesucht und meist die Startseite erwartet
    • navigational“: ähnlich wie „brand“, aber der Nutzer möchte eine bestimmte Unterseite einer Website aufrufen
    • regional“: es wird nach einer Marke/Filiale oder einer Leistung vor Ort gesucht, oft in Kombination mit dem Ortsnamen
    • up-to-date“: relevant vor allem für News-Portale, hier geht es um die Aktualität der Informationen
    • equivocal“: die Suchintention besteht aus mehreren der obigen

    Passen Sie die zuvor erstellte Excel-Tabelle an, indem Sie hinter jedes der relevanten Keywords nun die jeweilige Intention schreiben.

    Filtern Sie Ihre Excel-Tabelle nun nach den Begriffen mit der Suchintention „do“.

    Auch die anderen Begriffe mit der Suchintention „know“ können Ihnen später noch helfen, löschen Sie sie daher nicht!

    Beispiel-Tabelle mit Keywords im Bereich "Damenmode" und der jeweiligen Suchintention

    Ihre Shop-Seiten stellen in vielen Fällen nur das Ende einer viel längeren Customer Journey dar. Welche Inhalte entlang der gesamten Kunden-Reise erstellt werden können, können wir Ihnen übrigens gerne im Rahmen eines ausführlichen SEO-Audits darlegen.

     

    3. URL-Struktur des Shops definieren

    Bei der Festlegung der allgemeinen URL-Struktur Ihres Online-Shops sollten Sie die unterschiedlichen Such-Typen beachten: wie bereits weiter oben erwähnt, wissen nicht alle Nutzer gleich, wonach sie suchen.

    Daher macht es Sinn, die Kategorien einigen übergeordneten Verteilerseiten zuzuordnen, die ihrerseits zugleich das übergeordnete Keyword bedienen.

    Passen Sie dazu Ihre Excel-Datei an, indem sie zu jedem Keyword nun eine optimale URL und damit auch die URL-Struktur Ihres Shops definieren.
    Formulieren Sie bei dieser Gelegenheit für jede Kategorieseite auch gleich einen Meta-Title sowie eine Meta-Description!

    Beispiel-Tabelle mit Keywords im Bereich "Damenmode" mit einer vorgeschlagenen URL-Struktur und Title-Tags

    Vergessen Sie nicht: weniger ist manchmal mehr! Nicht jedes Keyword braucht eine eigene Seite, und vor allem sollten die Produkte im 2. oder spätestens 3. Unterordner liegen.

    Erstellen Sie alle Seiten gemäß Ihrer nun definierten URL-Struktur. Im nächsten Schritt sorgen Sie für eine passende Navigation und Produktlistung auf den jeweiligen Seiten.

    Bei einem bestehenden Shop raten wir dazu, alle Änderungen zunächst nur auf einer passwortgeschützten Test-Website vorzunehmen.

     

    4. Für eine benutzerfreundliche Navigation sorgen

    Stellen Sie nun sicher, dass Ihre Kunden sicher durch Ihre Shopseiten navigieren können und die Übersicht bewahren. Dafür sollten Sie gleich zu Beginn sinnvolle Navigationspunkte und -hilfen definieren.

    Nutzen Sie für alle Navigationspunkte möglichst die zuvor definierten Keywords aus Ihrer Excel-Tabelle!

     

    Top-Navigation

    Die Hauptnavigation Ihrer Website ist stets sichtbar und sollte alle wichtigen Leistungen bzw. (übergeordneten) Produktkategorien sowie gegebenenfalls auch eine paar Links zu Seiten über Ihr Unternehmen und Kontaktmöglichkeiten enthalten.

    Hier ein Beispiel:

    Beispiel einer ausgeklappten Top-Navigation

    Seitliche Navigation

    Gerade bei tieferen Strukturen oder vielen (untergeordneten) Produktkategorien kann eine seitliche Navigation gleich neben der Produktübersicht den Nutzern helfen, sich auf der Seite zurechtzufinden.

     

    Die Navigationsinhalte können die Inhalte der Verteilerseite oder auch andere Unterkategorien abbilden. Bei längeren Produktseiten ist auch eine mitlaufende Navigation eine Überlegung wert.

    Viele Webshops nutzen diesen seitlichen Bereich auch für Filter- und Sortierfunktionen.

    Seitliche Navigation in einem Online-Shop für Elektronik

    Breadcrumb-Pfad

    Wichtig nicht nur für die Orientierung der Nutzer, sondern auch für die Indexierung Ihres Shops ist ein sogenannter Breadcrumb-Pfad. Dieser spiegelt im Grunde nur Ihre URL-Struktur wider und verlinkt automatisch auf die übergeordneten Seiten.

    So sieht ein Breadcrumb-Pfad aus:

    Breadcrumb-Navigation in einem Shop für Elektronik

    Paginierung

    Es gibt grundsätzlich 3 Möglichkeiten zur Produktlistung:

    • durch einen sogenannten „infinite scroll“, bei dem die Produkte, wenn man nach unten scrollt, immer weiter nachgeladen werden,
    • mit einem Button, der weitere Produkte bei einem Klick "nachladen" lässt,
    • oder durch eine sogenannte „Paginierung“, bei der sie auf mehrere Seiten verteilt werden.

    Unser Tipp: Nutzen Sie bitte immer die Paginierung! Warum? Ganz einfach: Sie werden wollen, dass die Nutzer (und auch Google) den Text ganz unten auf der Seite (und auch den Seitenfooter) umstandslos erreichen können. (Das sagt übrigens Google zur Paginierung)

    Am besten lassen Sie maximal 20 Produkte pro Seite anzeigen – auch aus Ladezeitgründen. Bei Fragen hierzu helfen wir Ihnen gern im Rahmen unserer SEO-Beratung.

     

    5. Verkaufsförderndes Design einsetzen

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Das ideale Shop-Design hängt also auch etwas von Ihrer Zielgruppe ab.

    Glücklicherweise gibt es aber ein paar allgemeingültige Design-Regeln, an denen Sie sich orientieren können – und auch sollten! Das fängt an mit der generellen Art der Produktpräsentation und hört auch bei der Schriftgröße nicht auf.

    Das Wichtigste ist immer das, was auf den ersten Blick zu sehen ist. Fangen wir also mit der Produktsortierung an!

    Produkte gezielt vorsortieren

    Ein oft unterschätztes Thema ist die Sortierung der Produkte. Schnell könnte man hier in Versuchung kommen, einfach alphabetisch zu sortieren.

     

    Warum Sie NICHT klassisch von A-Z sortieren sollten?

     

    Weil sich die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden immer zunächst nur auf die oberste Reihe an Produkten konzentriert. Es ist wie im Supermarktregal: auf Sichthöhe sollten immer die Verkaufsschlager liegen.

    Produktübersichten sollten im Standard nach den beliebtesten Produkten sortiert sein

    Sortieren Sie Ihre Produkte also so, dass die wichtigsten Margenbringer immer ganz oben angezeigt werden.

     

    Wie sollten Produkte im Shop dargestellt werden?

    Es gibt mindestens 5 unverzichtbare Merkmale, die in jedem Shop auf den ersten Blick sichtbar sein sollten:

    • Produktbild
    • Produktname
    • Produktpreis
    • Verfügbarkeit & Lieferung
    • Warenkorb-Symbol

    Nutzen Sie auch Grafiken und Symbole, um beispielsweise Sonderpreise, Marken oder befristete Angebote hervorzuheben.

    Design-Tipp: durch einen Hover-Effekt können Sie Nahansichten von Produktbildern erzeugen.

    Aktionen und bestimmte Produkte hervorheben

    Angebote und Ihre besten Verkaufsschlager sollten Sie nicht in der Masse verschwinden lassen. Nutzen Sie gegebenenfalls eine volle Zeile, auffällige Symbole oder farbliche Hinterlegungen für Ihre hervorzuhebenden Produktkacheln.

    Dies gilt auch für Verteilerseiten: auch hier lassen sich Sonderaktionen ideal präsentieren.

    Hervorhebung von Aktionsangeboten

    Allgemeine Rabattaktionen hingegen, die für mehrere Produktkategorien gelten, stellen Sie besser als seitenweiten Badge neben den Produktlisten dar.

     

    Wo sollte der Text stehen?

    Der SEO-Text zur jeweiligen Kategorie steht grundsätzlich unter der Produktliste (oder Kategorieliste, falls es sich um eine übergeordnete Verteilerseite handelt).

    Damit dieser optisch (gerade auf Mobilgeräten) nicht zu lang wird und der Footer weiterhin schnell erreichbar ist, sollte mit aufklappbaren Texten (Akkordeons) gearbeitet werden. Diese sieht Google inzwischen als durchaus notwendig an und berücksichtigt sie für das Ranking wie normalen Text. (Quelle)

    Der Haupt-Text auf einer Kategorieseite sollte grundsätzlich unterhalb der gelisteten Produkte stehen.

    Ein schönes Design kann Ihre Verkaufszahlen deutlich steigern, birgt aber auch die Gefahr, die Ladezeit zu verlängern und allein dadurch zu einer schlechteren Nutzererfahrung zu führen.

    Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen möchten, wie Sie den Aufbau und die Ladezeit Ihres Shops minimieren können.

     

    6. Gute SEO-Texte für die Seiten verfassen

    Nun geht es an die inhaltliche Umsetzung Ihrer Shop-Kategorieseiten. Rufen Sie sich hierzu wieder die Excel-Liste mit den Keywords, URLs und Meta-Daten auf, die Sie zuvor erstellt haben.

    Formulieren Sie nun (es geht auch zunächst in Word) einen passenden Text samt Überschriften – passend zum definierten Keyword und auch unter Berücksichtigung des Meta-Titels und der Meta-Description.

    Aber wie schreibt man einen SEO-Text für eine Kategorieseite?

    Zunächst einmal sollten Sie sich den Aufbau Ihrer Übersichtsseiten vergegenwärtigen und überlegen, was ein Besucher zuerst sieht und was ihn interessieren könnte. Denn auch danach richtet sich die Suchmaschinenoptimierung und damit die Gestaltung der Texte.

     

    Überschriften

    Essenziell für gute SEO und auch für die Besucher sind stets die Überschriften. Diese sind nach absteigender Wichtigkeit von H1 bis H6 zu sortieren und sollten wie folgt beschaffen sein:

    • Genau eine H1-Überschrift ganz oben auf der Seite, über den gelisteten Produkten
    • Die nächste Überschrift sollte eine H2-Überschrift sein, die direkt über dem SEO-Text unterhalb der gelisteten Produkte steht
    • Weitere Überschriften innerhalb des SEO-Textes sollten ebenfalls H2 oder darunter sein und das Thema des jeweiligen Textabschnitts benennen
    • Nutzen Sie H3-Überschriften und solche darunter nur, wenn es mehrere entsprechende Unter-Themen unterhalb eines mit einer H2-Überschrift benannten Themas gibt

    Die H1-Überschrift sowie auch mindestens die erste H2-Überschrift sollten auf jeden Fall das für die jeweilige Kategorieseite definierte Keyword enthalten.

     

    Kategorieseitentexte

    Jetzt geht es ans Eingemachte, das Herzstück der (inhaltlichen) Kategorieseitenoptimierung: der Text.

    Der Text unterhalb der Produktliste ist dazu da, Relevanz zu dem definierten Keyword zu schaffen, gerade wo es die Produkte allein nicht schaffen. Vor allem Suchmaschinen wie Google lesen und bewerten den Text automatisch anhand ihrer Algorithmen.

    Ein guter Text, der Relevanz zum Thema schafft und auch den Besuchern selbst wertvolle Informationen liefert, verbessert das Suchmaschinenranking Ihres Online-Shops.

    Tipps für gute Kategorieseitentexte:

    • Relevante Keywords und deren Synonyme verwenden
    • Zielgruppengerechte Sprache verwenden
    • Hilfreiche Informationen zur jeweiligen Kategorie liefern (Vorteile, Anwendungsgebiete, Erfolge, Kombinationsmöglichkeiten)
    • Gezielt zu passenden anderen Produktkategorien oder Komplementärprodukten verlinken
    • Gegebenenfalls eine Liste an häufig gestellten Fragen (FAQ) einbauen

     

    Wie sieht ein guter SEO-Text für Online-Shops aus?

    Ein guter Kategorieseitentext benennt und beschreibt zunächst die Kategorie. Zusätzlich sollten Informationen über die enthaltenen Produkte geliefert werden. Hilfreich sind hierbei auch stets Anwendungsgebiete und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Produkten, aber auch Bewertungen bzw. Erfahrungen und Tests.

    Gegebenenfalls bildet ein Abschnitt mit „Häufig gestellten Fragen“ eine wertvolle Möglichkeit, Nutzer mit allen Suchintention und Keyword-Kombinationen abzuholen und zu überzeugen. Wird der Text zu lang, kann man gefahrlos mit „Akkordeons“ (aufklappbarem Content) arbeiten.

    Im Ergebnis kann dies beispielsweise so aussehen:

    Kategorieseitentext für eine Markenprodukt-Übersicht

    Ein guter Text bedient beide Such-Typen: Kunden, die stöbern, können zu weiterem Stöbern angeregt werden. Kunden, die eigentlich wissen, was sie möchten, erhalten wichtige Infos und auch weitere Ideen.

    Interesse an einem kostenlosen Beispiel-Text? Sprechen Sie uns an.

    Auch an die einzelnen Produktseitentexte denken

    Vergessen Sie bei Ihren Optimierungen bitte nicht, dass am Ende auch die Produktseiten selbst überzeugen müssen!

    Gerade Kunden, die wissen, was sie wollen, kommen oft ohne große Umwege auf diese Seiten und brauchen alle relevanten Informationen auf einen Blick und auch ansprechende Produkttexte.

    Gute Produktdetailseiten sind daher mindestens ebenso wichtig wie die Kategorien, denen Sie zugeordnet werden.

    7. Seeding: warum Sie jetzt noch nicht ganz fertig sind

    Ihre Kategorieseiten sind nun optimiert? Die Navigation funktioniert, das Design ist ansprechend, die Texte beschreiben die Kategorie ideal?

    Sehr gut.

    Jetzt fehlt nur noch eines: zeigen Sie anderen Ihren Shop!

    Beim sogenannten „Seeding“ (aussäen) geht es darum, die eigenen Seiten so bekannt wie möglich zu machen, indem man sie auf möglichst vielen Plattformen erwähnt, verlinkt und bewirbt. Auch per Newsletter können Sie neue Seiten einer bestehenden Zielgruppe bekannt machen.

    Seeding ist wichtig!

    Dies generiert im Idealfall nicht nur Backlinks, sondern auch tatsächlich neue Besucher und macht auch Ihre Marke bekannter. Achten Sie aber darauf, dass die jeweilige Plattform thematisch auch zu Ihren Produkten passt. Anfangen können Sie stets mit Ihren Social-Media-Profilen auf Facebook & Co.

    So geben Sie Ihrem Shop einen weiteren Push und beschleunigen auch die anvisierten Ranking-Verbesserungen bei Google.

    Beachten Sie in jedem Fall aber auch eventuelle Reaktionen Ihrer Zielgruppe – diese können wertvolle Ideen für weitere Verbesserungen liefern!

    10 wichtige Tipps für Ihre Kategorieseiten

    Bevor Sie gleich loslegen, hier noch zehn wichtige Tipps für Ihre Kategorieseiten:

    Google unterscheidet nicht zwischen Kategorieseiten und Filterergebnissen: daher sollten Sie immer nur eine Sortiervariante indexieren lassen. Alle anderen Sortier- und Filtervarianten sollten mit einem Canonical Tag auf die zu indexierende Version (ohne Parameter in der URL) verweisen.

    Manche kommen auf die Idee, zur Vermeidung von Duplicate Content (doppelten Inhalten) paginierte Seiten, also alle Artikel-Übersichten ab Seite 2, auf noindex zu setzen. John Müller von Google (Google SEO office-hours vom 25.09.2020) empfiehlt, paginierte Kategorieseiten indexieren zu lassen und nur Sortier- und Filterkombinationen von der Indexierung auszuschließen. Das ist auch ganz logisch: schließlich sollen die Produkte auf den hinteren Seiten auch gefunden und indexiert werden können.

    Einfacher gesagt als getan: alle relevanten Informationen zur jeweiligen Produktkategorie liefern. Gemeint sind vor allem allgemeine Informationen zur Lieferung, Haltbarkeit und zu Anwendungsbereichen. ABER AUCH: welche Produkttypen es innerhalb der Kategorie überhaupt gibt. So erhöhen Sie die inhaltliche Relevanz auch dann, wenn Sie gar nicht alle Produkttypen anbieten.

    Gerade bei lokalen Suchen nach Shops vor Ort ist es sinnvoll, entsprechende Standort-Seiten aufzubauen. Auf diesen sollten die lokal angebotenen Produkte sowie Standort- und Kontaktdaten erwähnt werden – manche Nutzer möchten die Produkte gegebenenfalls doch direkt vor Ort kaufen. Auch werden Nutzern inzwischen auch ohne explizite Keyword-Kombination vermehrt Standort-abhängige Suchergebnisse angezeigt.

    Helfen Sie Ihren Besuchern, helfen Sie zugleich sich selbst: zeigen Sie Ihren potenziellen Kunden mögliche Ergänzungsprodukte oder andere Kategorien, die sie interessieren könnten. Platzieren Sie einfach bei entsprechender Gelegenheit einen Link im Text. Achten Sie aber darauf, dass der entsprechende Link an der Stelle auch wirklich Sinn macht und einen verständlichen Linktext hat. ÜBRIGENS: auch externe Links können sich lohnen – wenn sie beispielsweise dazu dienen, eine Aussage über ein Produkt als Testsieger zu belegen.

    Marken sind wichtig – sie schaffen nicht nur Vertrauen, sondern nach Markenprodukten wird im Netz oft auch gezielt gesucht. Bauen Sie daher, wenn möglich, nach Marken sortierte Produktübersichten. Im Kategorieseitentext sollten Sie dann zusätzlich über die Geschichte oder Hintergründe der jeweiligen Marke schreiben, um mehr Relevanz zu schaffen.

    Zu vielen Produktgruppen stellen sich oft regelmäßig die gleichen Fragen: was geht womit, was eignet sich für etc. Versetzen Sie sich in Ihre Kunden und beantworten Sie alle Fragen, die diese sich sich während des Produktvergleichs stellen könnten.

    Lassen Sie den Text optisch nicht zu lang werden, der Footer rückt sonst in nahezu unerreichbare Ferne und kann seine Funktion kaum noch erfüllen. Nutzen Sie stattdessen einklappbaren Content (sogenannte Akkordeons), um längere Textabschnitte einzuklappen und die Seite übersichtlich zu halten. Dies ist vor allem hilfreich für die oben erwähnten FAQ-Abschnitte.

    Viel Information ist gut, aber es gibt auch zu viel. Überladen Sie die Seite nicht. Die ideale Textmenge für den Kategorieseitentext liegt zwischen 500 und 1.000 Wörtern. Zudem sollten Sie darauf achten, das jeweilige Keyword für die Seite nicht übermäßig häufig zu verwenden, da dies das Ranking gefährden kann (Quelle). Achten Sie lieber auf die Nützlichkeit und thematische Relevanz Ihrer Texte. Das Keyword sollte nur maximal 2 % aller Wörter auf der Seite (inklusive H1-Überschrift und Produkte) ausmachen.

    Auf übergeordneter Ebene, also allgemein für den gesamten Shop, können sie Markups wie „Organization“, verwenden, um mit Rich Snippets mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Markups hingegen, die für einzelne Produktseiten gedacht sind, sollten auch nur für genau diese verwendet werden. Ein häufiges Beispiel ist das „AggregateRating“-Markup: dieses ließe sich theoretisch auch seitenweit anwenden, ist in dem Sinne aber nicht gedacht. Es soll nur die Bewertung einzelner Produkte darstellen und ist entsprechend einzusetzen.
    Es sollte auf keinen Fall für Kategorieseiten eingesetzt werden, denn: Google geht inzwischen stärker gegen den missbräuchlichen Einsatz strukturierter Daten vor! Dies gilt auch für den missbräuchlichen Einsatz beispielsweise des Event-Markups. Schlimmstenfalls werden dann gar keine Rich Snippets mehr für Ihre Website angezeigt.

    Fazit: mehr Kunden für Ihren Webshop

    Wie eingangs gezeigt, kann man mit optimierten Kategorieseiten und vor allem den passenden Texten sehr viel mehr aus seinem Online-Shop herausholen.

    Besucherzahl-Steigerungen von 20 % und mehr sind als Ergebnis keine Seltenheit!

    Es gibt dabei aber sowohl technisch als auch inhaltlich einiges zu beachten:

    • Das richtige Keyword
    • Die optimale Darstellung
    • Die Indexierung
    • Die Schaffung inhaltlicher Relevanz durch gute Texte

    Je früher diese Optimierungen in Angriff genommen werden, desto besser: bis Google die Seiten aufgrund der Inhalte besser rankt, können Monate vergehen – selbst wenn die Seite noch so perfekt ist. Und eines ist sicher: die Konkurrenz beliest sich auch.

    Haben Sie sich schon mit der Optimierung Ihres Shops befasst?

    Kostenloser Beispiel-Kategorieseitentext für Online-Shop-Betreiber

    SEO für Online-Shops ist unser Ding! Seit unserer Gründung als Online-Marketing-Agentur in Düsseldorf haben wir bereits einige Online-Shops bei der Optimierung ihres Web-Auftritts erfolgreich begleitet.

     

    Für interessierte Online-Shop-Betreiber haben wir nun ein einmaliges Angebot:

     

    Nutzen Sie die Chance auf ein besseres Ranking – mit einem suchmaschinenoptimierten und kostenlosen Beispiel-Text für eine Ihrer Kategorieseiten. Geben Sie einfach Ihre Kontaktdaten an, anschließend treten wir schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung. Ist Ihr Shop geeignet für eine SEO-Betreuung, können Sie so den ersten Kategorieseitentext kostenlos erhalten!

    *Pflichtfelder

    Christian Hahn - SEO Manager
    Christian Hahn
    Senior SEO Manager bei RP Digital Solutions

    Seit 2017 optimiere ich mit Begeisterung Webseiten für Suchmaschinen. Meine tägliche Arbeit besteht dabei aus Analysen, Konzepten, Optimierungskatalogen und persönlicher Kundenberatung. Wenn ich zwischendurch die Zeit finde, schreibe ich den ein oder anderen Artikel über bewährte SEO-Methoden, hilfreiche SEO-Tipps oder Allgemeines zum Online Marketing. Dabei lasse ich gern all meine Erfahrungen und neueste Erkenntnisse einfließen und teile sie mit der Welt, damit das Internet Stück für Stück besser wird.

    Scroll to Top
    RPDS Logo