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So geht Video Content Marketing

Tipps und Tricks zur Erstellung von erfolgreichem Video Content

Spätestens seit YouTube zur zweitgrößten Suchmaschine im Netz wurde, hat Video Content Marketing für die Online-Strategie von Unternehmen massiv an Bedeutung gewonnen. Kein Wunder, denn die Resonanz ist überwältigend: 84 % der Nutzer gaben an, dass sie durch Videos vom Kauf einer Ware oder einer Dienstleistung überzeugt wurden¹. Dies veranlasste auch im Jahr 2020 etwa 85% aller Unternehmen dazu, Videoinhalte in ihre Online-Marketing-Strategie einzubinden².

Doch wie lassen sich die richtigen Inhalte finden, produzieren und verbreiten? Finden Sie hier wichtige Tipps und Tricks für den Einsatz von Video Content Marketing, um mit Ihrem digitalen Unternehmensauftritt mehr Kunden als je zuvor zu bekommen!

Mehr Käufer finden mit Video Content Marketing

Als ein Teil des Content Marketings befasst sich das Video Content Marketing damit, an die relevante Zielgruppe Inhalte und Botschaften zu kommunizieren, ohne sie dabei zu stören oder zu unterbrechen. Dadurch, dass diese Videoinhalte keinen aktiv werblichen Charakter aufweisen, werden sie eher angenommen und als Teil normaler Web-Inhalte angesehen. Gerade durch die Bereitstellung hochwertiger oder auch unterhaltsamer Informationen kann ein echter Mehrwert geliefert werden, der Ihren potenziellen Kunden positiv in Erinnerung bleibt.

Ja, das kann Aufwand bedeuten, aber er lohnt sich. Und zwar deshalb:

Video Marketing führt zu mehr Käufen!

Der Vorteil des Video Content Marketings ist es nämlich, dass Videos in kürzester Zeit ohne großen Aufwand konsumiert werden können. Dabei sorgt das bewegte Bild für eine höhere Aufmerksamkeit und das Gesehene bleibt besser im Gedächtnis.

So ist es nicht verwunderlich, dass 84% der Verbraucher einen Kauf tätigen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, nachdem sie ein Video angeschaut haben. [Quelle: Hubspot]

 

Wie begeistert man seine Zielgruppe mit Videos?

Ihr Video Content sollte einer klaren Ausrichtung folgen, die Ihre Zielgruppe begeistert, ihr einen Nutzen bringt und Ihre Marken- oder Unternehmensidentität unterstützt. Prinzipiell kann hierbei zwischen drei unterschiedlichen Herangehensweisen unterschieden werden:

 

  1. Bildung
    Oft suchen Nutzer im Web nach speziellen Lösungen für bestimmte Sachverhalte, die sie beschäftigen - von mathematischen Fragestellungen bis hin zu handwerklichen Anleitungen. Für Aufmerksamkeit sorgen in diesem Bereich vor allem Erklärvideos und Tutorials, da sie den Nutzer an die Hand nehmen und auch komplexere Sachverhalte verständlich transportieren. Hierdurch können potenzielle Kunden schon in einer frühen Phase der Customer Journey erreicht und überzeugt werden - Produkt, Marke oder Unternehmen werden hier ganz nebenbei mitplatziert.
  2. Inspiration
    Durch die emotionale Einbindung des Publikums und die Erzählung von Geschichten, in denen sich die Zielgruppe wiederfinden kann, werden die Zuschauer inspiriert - auch zur Umsetzung eigener Ideen, die beispielsweise das hintergründig beworbene Produkt beinhalten. Lassen Sie sich hierfür kreative Ideen einfallen, die dem Publikum neue Perspektiven und Ideen aufzeigen.
  3. Unterhaltung
    Ebenfalls eng verbunden mit der Ansprache von Emotionen ist die inhaltliche Ausrichtung, die sich zum Ziel setzt, den Zuschauer zu unterhalten. Dies kann insbesondere dadurch erzeugt werden, dass das Publikum überrascht wird, zum Lachen gebracht wird oder durch einzigartigen Content. Das Storytelling kann in dieser thematischen Ausrichtung gerne durch spannende Charaktere oder auch durch Cliffhanger unterstützt werden. Im Idealfall entsteht eine emotionale Bindung zu Ihrem Unternehmen.

 

Ausgehend von der jeweiligen Herangehensweise können Sie im Anschluss die Botschaft und Tonalität für Ihre Inhalte bestimmen und entscheiden, auf welchem Wege und nach welchem Plan alles umgesetzt werden soll.

Die beste Video-Content-Strategie

Wer sich für Video Content Marketing entscheidet, der muss sich vorab genau überlegen, wie entsprechende Inhalte generiert sollen und vor allem, welche Strategie verfolgt werden soll, damit die Inhalte später auch gut in Suchmaschinen ranken.

 

Zwei Wege zur Erstellung

Bezüglich der Erstellung oder dem Bezug von Inhalten kann sich ein Unternehmen zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten entscheiden: Entweder die Videoinhalte werden eigenständig erstellt - oder in Kollaboration mit einem Dienstleister professionell gedreht. Bei externen Dienstleistern gibt es eine Vielzahl an Anbietern mit unterschiedlicher Qualität, im Falle einfacher Social-Media-geeigneter Kurzvideos kann aber auch relativ einfach selbst produziert werden. Mitunter kann auch auf bereits existierende Inhalte zurückgegriffen werden, manches lässt sich vielleicht neu schneiden.

Filmen einer Gesprächsszene zur Erstellung von Video Content
Video Content kann in-house, durch externe Dienstleister oder in Zusammenarbeit erstellt werden

Die Top-Strategie für gute Sichtbarkeit

Der Erfolg stellt sich meistens nicht sofort ein. Da veröffentlichte Videos nach Upload eine gewisse Zeit erfordern, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist es essenziell, die richtige Strategie und langfristige Planung zu formulieren. Wenn Sie es mit dem Video Marketing ernst meinen, gibt es eigentlich nur eine Strategie, die Sie wirklich verfolgen sollten, und die besteht aus drei Teilen:

 

1. Der Evergreen Content

Der Evergreen bildet die Basis der Strategie ab, denn hier zeigen Sie die wichtigsten Informationen zu einem übergeordneten Thema - das kann eine Ihrer Leistungen sein oder auch ein zentrales Thema, das für Ihre Zielgruppe relevant ist, abdecken. Wie der Name schon sagt, sollten die Inhalte des jeweiligen Films möglichst zeitlos sein und Mehrwert durch die Beantwortung zentraler Fragestellungen bieten. Konkrete Beispiele hierfür sind unter anderem Anleitungen, Ratgeber oder FAQs.

 

2. Der Hub Content

Der Hub Content ist im Grunde ein Evergreen, der beständig Bezugspunkt für weitere Inhalte ist. Diese erweitern die Perspektive, greifen untergeordnete Themen und Fragestellungen auf und schaffen so ein Cluster um den Evergreen herum. Verlinken dann noch alle untergeordneten Themen auf den Evergreen, kann dieser langfristig im Suchmaschinen-Ranking gestärkt werden und mehr Nutzer anziehen.

 

3. Der Hero Content

Dieser Typ bedient sich einer echten Push-Strategie: Das Ziel ist es, möglichst viel Aufmerksamkeit auf das jeweilige Thema zu lenken. In diesem Zusammenhang sollten Sie viele relevante Distributionskanäle nutzen, um ein breites Publikum erreichen zu können. Hero-Video-Inhalte zeigen Ereignisse, die außergewöhnliche und spannende Felder umfassen wie beispielsweise Produkt-Launches. Da derartige Produktionen mit einem hohen (Kosten-)Aufwand verbunden sind, werden sie für üblich nur ein bis drei Mal im Jahr ausgespielt.

 

Video Content, den die Zuschauer lieben werden – eine Checkliste

Es gibt keine absolute Zauberformel für reichweitenstarke Videos. Diese Checkliste aber zeigt Ihnen, was Sie bei der Erstellung Ihres Films beachten sollten, um den Erfolg wahrscheinlicher zu machen:

  1. Mitreißende Formate: Entwickeln Sie Formate, die zum Teilen anregen, indem Sie aktuelle Themen, Emotionen oder Wertvorstellungen des Publikums ansprechen.
  2. Hilfe von anderen Publishern: Führen Sie Kollaborationen mit bereits etablierten Publishern ein und überzeugen Sie deren Zuschauer von sich. Elementar hierbei ist jedoch, dass die Zusammenarbeit aus einem thematischen Kontext entsteht, der authentisch und nachvollziehbar ist.
  3. Wiedererkennbarkeit: Konsistenz kann oftmals der Schlüssel zu einer erfolgreichen Umsetzung sein. Dies bezieht sich auf sämtliche Ebenen des Prozesses: Die Formate als auch der Redaktionsplan, die integrierten Elemente und Stimmen sollten zueinander passen und wiedererkennbar sein. Zuschauer, die überzeugt von den Inhalten sind, können sich so vorstellen, was sie von einer nachfolgenden Episode zu erwarten haben – dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass flüchtige Zuschauer zu loyalen „Fans“ werden.
  4. Eingehen auf Zielgruppenbedürfnisse: Nehmen Sie eine detaillierte Zielgruppensegmentierung vor, die es Ihnen erleichtert, die Nutzer, die Sie erreichen möchten, genau zu verstehen. So können Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe am besten befriedigen.
  5. Wirtschaftlichkeit: Planen und strukturieren Sie ihr gesamtes Konzept nachhaltig, um langfristig Erfolg zu haben. Setzen Sie auf Evergreens und bedienen Sie temporäre Themen nebenbei und nach einem Schema, das sie leicht wiederholen können. Kurz: setzen Sie Ihre Ressourcen sorgsam und gezielt ein.
  6. Einbeziehen von Zuschauern: Interagieren Sie mit Ihrem Publikum und beziehen Sie es in die Videoinhalte ein. Dadurch zeigen Sie nicht nur eine gewisse Wertschätzung gegenüber den Zuschauern, sondern ermöglichen es ihnen auch, die Videoinhalte noch exakter an ihre Vorstellungen anzupassen und zu optimieren.
  7. Authentizität: Wer möchte, dass sich das Publikum verbunden zu einer Marke oder einem Unternehmen fühlt, der muss für die Zuschauer authentisch und nahbar bleiben. So können Sie positive Gefühle zu den Videoinhalten verstärken - und damit auch unmittelbar die positiven Assoziationen mit der Marke oder dem Unternehmen.

Die richtige Stilrichtung für Videos finden

Interview als Stilrichtung für Video Content Marketing
Das Interview als Variante der Stilrichtung "Realfilm" wird vor allem in Imagefilmen gerne eingesetzt

 

Angenommen, Sie wissen bereits, welche Inhalte Sie schaffen möchten und haben auch eine ausgefeilte Strategie, wie diese später aufgebaut und positioniert werden sollen. Sie sind sich sicher, dass Sie Ihre Zielgruppe damit begeistern können - theoretisch. Denn bevor tatsächlich mit der Produktion begonnen werden kann, müssen Sie noch eine zentrale Entscheidung treffen: Welche Stilrichtung soll Ihr Film haben?

Wie man den passenden Stil auswählt - dazu haben wir unseren Experten interviewt.

 

Rat vom Experten

Die RP Digital Solutions arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich mit dem Filmemacher David Hähnel zusammen, der in unserem Auftrag vor allem Imagefilme für unsere Kunden erstellt.

Laut dem Video-Experten Hähnel ist bereits die Wahl des Stils bei einer Videoproduktion essenziell. So dienen beispielsweise Realfilme der Identifikation und Bindung der Zielgruppe mit der abgebildeten Person, da sie durch ihre Darstellungsweise ein gewisses Maß an Authentizität wahren. Darüber hinaus bietet dieser Videostil diverse Möglichkeiten wie eine Zeitlupe oder auch die Sichtbarmachung von integrierten Elementen. Realfilme sind heute durch immer bessere technische Möglichkeiten und einfache Schnittprogramme auch für Anfänger leichter zu erstellen und auf den gängigen Videoplattformen wie YouTube üblich.

Interviews als Unterart dieses Stils haben einen großen Vorteil, denn sie können die Expertise des Interviewten unterstreichen und dabei diverse Fragen der Zielgruppe beantworten. Besonders der Einbezug externer Interviewpartner kann dazu führen, dass zusätzliche Reichweiten über die eigene Themenautorität hinaus generiert werden können.

 

Die beliebten Drohnenvideos sind zwar oftmals beeindruckend und erlauben einen Blickwinkel aus vielen, teilweise unüblichen Perspektiven, haben jedoch meist wenig Mehrwert.

 

"Drohnenvideos klingen erst einmal toll, man sollte aber überlegen, ob eine Luftaufnahme wirklich zweckdienlich ist.
Gegebenenfalls muss auch vorab geklärt werden, ob am jeweiligen Ort
überhaupt Aufnahmen gemacht werden dürfen."     - David Hähnel

 

Whiteboard-Animationen hingegen können besonders gut für abstraktere Sachverhalte verwendet werden. Sie ermöglichen dem Zuschauer durch die Visualisierung ein besseres Verständnis von komplexeren Zusammenhängen. Wenn die Videoproduktion zeit- und kostenintensiver sein darf, eignen sich auch 3D-Animationsfilme gut, da sie durch ihre Illustrationen professionell und ansprechend wirken. Animationsfilme werden gerne auch für Erklärvideos eingesetzt.

 

"Whiteboard-Animationen können vor allem abstrakte Sachverhalte erläutern - wer mehr Zeit und Ressourcen
einsetzen kann, sollte auch 3D-Animationsfilme in Betracht ziehen, die vor allem als Erklärfilme
nochmal professioneller und ansprechender wirken können."     - David Hähnel

 

Daneben gibt es noch die sogenannte Cutout-Animation, bei der real erstellten 2D-Papierfiguren in einer Art Stop-Motion-Animation Leben eingehaucht wird. Das vermutlich bekannteste Beispiel für diese Technik ist die amerikanische Zeichentrickserie South Park.

 

Stilrichtungen im Überblick

Kurz zusammengefasst - gängige Stilrichtungen für professionelle Erklärfilme, Imagefilme, Produktfilme und Werbespots:

  • Whiteboard-Animationsfilme
  • Cutout-Animationsfilme
  • 3D-Animationsfilme
  • Realfilm (darunter Interviews, Drohnenvideos, Produktpräsentationen)

Natürlich müssen Filme sich nicht auf einen Stil beschränken. Es kann mitunter auch zwischen Animation und Realfilm gewechselt werden, wenn dies den Inhalt verständlicher macht.

Interessiert an einem Imagefilm für Ihr Unternehmen?

Gerne produzieren wir in Zusammenarbeit mit David Hähnel einen professionellen Unternehmfilm (als Realfilm), der Ihre potenziellen Kunden überzeugen wird!

Was ist bei der Produktion eigener Filme zu beachten?

Falls Sie sich dazu entscheiden sollten, Ihre Videos selbst zu produzieren, gibt es einige Aspekte, die bedacht werden sollten.

Bei der Themenfindung und der Konzeption sollten Sie sich nicht allein auf ein Gefühl oder einen Eindruck verlassen, wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen möchten. Setzen Sie besser auf gut recherchierte Fokus-Keywords, also Begriffe, nach denen Ihre Zielgruppe im Netz (vor allem auf YouTube) sucht. Optimieren Sie den gesamten Videoinhalt vom Titel bis hin zum gesprochenen Wort auf das jeweilige Fokus-Keyword, zu dem Sie gefunden werden möchten. Natürlich ist auch der Videodreh selbst eine zu meisternde Herausforderung: Achten Sie vor allem auf die Lichtverhältnisse und gleichen sie eventuelle Fehler durch die richtige Beleuchtung aus.

Auch der Ton ist entscheidend:

„Viele Videos, vor allem auf YouTube, ähneln heutzutage Podcasts - nur mit Bild. Stellen Sie sich vor, ein Podcast hätte einen schlechten Ton, das würde niemand hören wollen! “,

sagt Hähnel. Der Ton macht etwa 50 % der Wirkung aus – das ist etwas, was viele Leute unterschätzen. Auch die Auswahl der (Hintergrund-)Musik sollte die Videoinhalte unterstreichen, dabei jedoch nicht so prominent sein, als dass sie ablenkend wirken könnte.

 

Erfolgreiches Video-Marketing braucht gute Distributionskanäle

„Content is king, but distribution is queen and she wears the pants.”, meint Jonathan Perelman von Buzzfeed³. Kurz gesagt meint er damit, dass für den Erfolg neu geschaffener Inhalte auch eine gute Verteilung dieser auf reichweitenstarken Plattformen nötig ist. Um dabei nicht in einem Meer von Mitbewerbern und verwandten Themen unterzugehen, sollte auf eine an die Zielgruppe angepasste Strategie gesetzt werden. Das heißt: posten Sie Ihre neuen Videoinhalte vor allem dort, wo sich Ihre Zielgruppe im Netz bewegt und setzen Sie auf eine ausgewogene Mischung aus Suchmaschinenoptimierung (SEO) und beispielsweise Google Ads.

 

Vor der Veröffentlichung beachten

Noch vor der Veröffentlichung und Verbreitung Ihrer Videos sollten Sie einige Faktoren beachten: Zum Beispiel ist es sinnvoll, schriftliche Zusammenfassungen der Videos (Transkriptionen) zu veröffentlichen oder Teaser (kleine Videoausschnitte) in den sozialen Medien zu posten. Die verschiedenen Charakteristika der unterschiedlichen sozialen Netzwerke sollten darüber hinaus maßgeblich für mögliche Anpassungen des Video-Formats oder auch der -Länge sein. So ist ein Snapchat- oder TikTok-User daran gewöhnt, Kurzfilme von einer Länge zwischen 15 und 60 Sekunden (maximale Videolänge bei Tiktok) zu konsumieren, die sämtliche, relevante Informationen enthalten. Auf Facebook hingegen finden durchaus längere Videos Verbreitung.

 

Gute Distributionskanäle für Video Marketing nach Zielgruppe

Plattform Zielgruppe
YouTube alle vom jugendlichen Endverbraucher bis zum Unternehmer (größte Videoplattform, zweitgrößte Suchmaschine nach Google)
Facebook v.a. erwachsene Endverbraucher zwischen 20 und 59 Jahren
Instagram v.a. jugendliche bis erwachsene Endverbraucher zwischen 14 und 39 Jahren
Twitter v.a. jugendliche bis erwachsene Endverbraucher zwischen 14 und 39 Jahren
Snapchat v.a. Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahren
TikTok v.a. Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahren
Xing Business-Kunden und Jobsuchende zwischen 30 und 59 Jahren
LinkedIn Business-Kunden und Jobsuchende zwischen 30 und 59 Jahren

 

Einbettung auf der eigenen Website

Auch Ihre eigene Website sollten Sie bei der Veröffentlichung und Verbreitung Ihrer Videoinhalte nicht außer Acht lassen. Wichtig hierbei ist es, den jeweiligen Film in ein thematisch und konzeptionell sinnvolles Umfeld einzubetten. Überlegen Sie sich am besten bereits bei der Strategie-Konzeption, wie oft Sie neue Inhalte in Form von Bewegtbild veröffentlichen möchten und wo auf der Website diese platziert werden sollen (beispielsweise in Blogartikeln [Erklärvideo], auf Produktseiten [Produktvideo] oder auf der Über-uns-Seite [Imagefilm]).

Tipps und Tricks für die Video-SEO

YouTube-Screen als Symbol für Video SEO
Video-SEO hat vor allem viel mit der Optimierung für YouTube zu tun

 

Bei der Distribution von eigenen Filmen auf den bekannten Video-Plattformen sollte auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht außer Acht gelassen werden – schon seit über 10 Jahren ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt! (GoogleWatchBlog) Daher gibt es einige Kniffe, die verwendet werden können, um die Sichtbarkeit und das Ranking der eigenen Videos zu optimieren.

 

Das Interesse der Zuschauer wecken

Um zu gewährleisten, dass der Zuschauer nicht zu schnell das Interesse an Ihrem Video verliert, können Sie direkt am Anfang des Videos Maßnahmen ergreifen: Geben Sie Ihren Zuschauern gleich zu Beginn eine kurze, mündliche Zusammenfassung über die Inhalte oder Vorteile des Videos. Wenn Zuschauer sich ein Video bis zum Ende anschauen, hat das nämlich positive Auswirkungen auf das Ranking des Videos.

Weitere, essenzielle Faktoren für eine gute Video-SEO auf sämtlichen Plattformen sind eine relevante und prägnante Videobeschreibung als auch ein aussagekräftiger, Interesse-weckender Titel, welcher das Fokus-Keyword enthalten sollte. Auch Teaser-Bilder, sogenannte Thumbnails, helfen dem Zuschauer, zu verstehen, worüber das Video ungefähr handelt, noch bevor er es sich angeschaut hat. Es soll ihm zudem einen Anreiz geben, das jeweilige Video überhaupt aufzurufen.

 

6-Punkte-Checkliste für YouTube-SEO

Wer SEO für YouTube macht, optimiert im Grunde auch zugleich für die Google Suchmaschine. Daher hier eine kurze 6-Punkte-Checkliste, wie man YouTube-Videos optimiert, damit sie grundsätzlich besser gefunden werden können:

  1. Schlagfertigen YouTube-Title formulieren
    -> Mit einem leicht verständlichen Title, der das Fokus-Keyword Ihres Videos enthält, holen Sie Nutzer vor allem aus der YouTube-Suchmaschine ab. Tipp: ein konkretes Datum im Title verrät Aktualität.
  2. Gute Description schreiben
    -> Bis zu 5.000 Zeichen haben Sie Platz, alle wichtigen Inhalte (darunter auch Referenzen/Verlinkungen) im Beschreibungstext zu platzieren. Die ersten 157 Zeichen sind besonders wichtig, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
  3. Video-Tags verwenden
    -> Die Tags sind für die Nutzer nicht sichtbar, sondern sollen YouTube bei der Einordnung helfen. Nutzen Sie nur passende Haupt- und Neben-Keywords.
  4. optimiertes Thumbnail setzen
    -> Die Klickrate auf Videos kann vor allem durch ein interessantes Vorschaubild (Thumbnail) erhöht werden.
  5. Untertitel einsetzen
    -> mit Untertiteln machen Sie Ihren Film nicht nur barrierefrei, sondern erlauben auch, dass Nutzer ihn überall auch ohne Ton ansehen können. Sie können automatisch generiert oder auch selbst gepflegt werden.
  6. Nutzer zur Interaktion animieren
    -> Likes, Shares, Kommentare und neue Abonnenten kann man unter anderem durch aktive Aufforderung in der Description oder im Video selbst erhalten.

Diese Punkte bieten eine gute Voraussetzung für ein Top-Ranking auf YouTube, sind jedoch keinesfalls ein Garant dafür. Wichtig ist vor allem, dass Ihr Video-Content die Nutzerintention befriedigt, also Fragen beantwortet, Informationen oder Anleitungen liefert, die Nutzer inspiriert oder ganz einfach unterhält.

Darüber hinaus konsumieren Zuschauer Videoinhalte nicht nur auf Desktop-Geräten, sondern vermehrt auch auf mobilen Endgeräten. Bedenken Sie daher, dass auch auf den kleineren Displays von Smartphones und Tablets eine gute Sichtbarkeit der gezeigten Inhalte und die Lesbarkeit der integrierten Elemente gewährleistet sein sollte.

Falls Sie Hilfe bei Ihrer SEO brauchen

Wir sind gerne für Sie da!

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